In den nächsten Jahrzehnten wird sich Deutschland grundlegend demographisch wandeln. Immer mehr ältere Menschen stehen immer weniger jungen gegenüber. Welche Auswirkungen wird dies haben? Je älter ein Mensch wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass er auf Hilfe angewiesen ist. Und immer seltener kann diese durch die eigene Familie erbracht werden. Gefragt sind nun neue Formen des Zusammenlebens. Mehrgenerationenhäuser etwa, in denen junge und alte Menschen wie in einer Großfamilie zusammenleben. Oder Wohnanlagen, in denen Senioren selbständig aber in Gemeinschaft leben, und sich nach Bedarf von Fach- und Pflegekräften betreuen lassen können. Senioren, die dauerhaft auf Pflege angewiesen sind, erwarten Pflegeheime die maximale Lebensqualität bieten.
Der Bedarf nach modernen, gut ausgestatteten Wohnanlagen und Pflegeimmobilien wächst somit stetig – und mit ihm ein spannender Markt. Pflegeimmobilien haben ein großes Potenzial, insbesondere als Kapitalanlage für Investoren: Sie sind krisensicher, konjunkturunabhängig und garantieren eine langfristig stabile Rendite.
Deutschland im Jahr 2030: Über 2,2 Millionen Senioren sind pflegebedürftig und werden von Pflegekräften ambulant betreut; über 1,1 Millionen alte Menschen leben dauerhaft in Pflegeeinrichtungen*. Wie kam es dazu?
Der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung steigt stetig: Im Jahr 2030 wird jeder dritte Bundesbürger älter als 60 Jahre sein, und die Gruppe der über 80-Jährigen wird erstmalig 6,3 Millionen Menschen erreichen. Bereits heute ist jeder zweite Bundesbürger über 85 auf Hilfe angewiesen; 2030 werden nach Erhebungen des Statistischen Bundesamtes rund 3,4 Millionen Menschen pflegebedürftig sein.
Wer soll diese Pflege leisten? Im familiären Rahmen, dies belegen Studien, ist sie immer seltener möglich. Die institutionelle Seniorenpflege wird daher bedeutsamer denn je. Aber gibt es in Deutschland genügend Häuser zur stationären Pflege? Kurz gesagt: nein. Um allein die Nachfrage nach vollstationärer Pflege zu stillen, müssten bis 2050 jährlich rund 250 neue Pflegeheime mit durchschnittlich 100 Pflegeplätzen gebaut und rund ein Drittel der derzeitigen Pflegeplätze durch neue ersetzt werden.
*Quelle: Status-Quo-Szenario, Statistische Ämter des Bundes und der Länder
Für Investoren sind Pflegeheime aus vielen Gründen attraktiv: Sie können sich gesellschaftlich engagieren und ihr Geld zugleich sicher und infationsgeschützt anlegen. Mit garantiert hohen Renditen.
Doch funktioniert das mit jeder Pflegeimmobilie? Nein, denn maßgebend für den Erfolg einer Pflegeimmobilie ist deren Architektur, Grundrissplanung, Bauqualität und Ausstattung. Unsere Arbeit setzt aber weit vor dem architektonischen Entwurf und dessen Umsetzung ein. In enger Zusammenarbeit mit dem künftigen Betreiber entwickeln wir das individuelle Nutzungskonzept – orientiert am Grundstück, den Bedürfnissen des Pflegedienstes und den Anforderungen der späteren Bewohner. Dabei behalten wir natürlich auch die gesetzlichen Auflagen, Normen und Verordnungen im Blick.
Bis heute haben wir Pflegeheime verschiedener Größenordnungen umgesetzt. Dazu zählen Häuser zur vollstationären Pflege mit bis zu 160 Pflegeplätzen ebenso wie ambulant betreute Senioren-Wohnanlagen mit bis zu 50 Wohnungen. Natürlich kombinieren wir auch stationäre oder ambulante Pflege- und Wohnkonzepte miteinander – oder planen und bauen medizinische Versorgungszentren und Ärztehäuser ergänzend dazu. Auf diese Weise generieren wir den attraktiven Mehrwert für private und institutionelle Investoren.




